Die Geschichte des Pianohaus Marcus Hübner

Marcus Hübner

Viele stellen mir die Frage: „Sie haben doch das Geschäft Ihrer Eltern übernommen, oder?“ Es liegt nahe, denn von 1963 bis 1988 führten meine Eltern das angesehene Musikhaus „Piano Hübner“ in Trier. Doch als mein Vater beschloss, nach Schweinfurt zu ziehen, ergriff ich die Gelegenheit beim Schopfe und eröffnete 1990 mein eigenes Klavierhaus: das Pianohaus Marcus Hübner

Meine Erfahrungen als Klavierbauer und mein musikalisches Interesse reichen jedoch schon viele Jahre zurück. Mein Großvater war Konzertmeister bei der Deutschen Staatsoper, und durch meinen Vater, der Klavierbaumeister war, bin ich von Kindesbeinen an mit dieser Materie vertraut.

Im Jahr 1987 schloss ich erfolgreich meine Klavierbaulehre bei Schimmel in Braunschweig ab und betrieb anschließend eine kleine Werkstatt in Schöndorf. In dieser Zeit bildetet ich blinde Klavierstimmer aus.
Zusammen mit meiner Mutter im Team bezog ich 1989 die ersten Ausstellungsräume in Konz an der Saarmündung.

Bald wurde klar, dass die Räumlichkeiten in der Saarstraße zu klein wurden. Daher mieteten wir ein weiteres Ladenlokal in der Brunostraße in Konz an, das auch Platz für die Werkstatt bot.

Die Anerkennung von C. Bechstein war ein Wendepunkt, als sie uns ihr Vertrauen schenkten und uns ihre Instrumente zu Vertrieb übergaben.Im Jahr 1995 absolvierte ich bei der Firma Seiler meine Meisterprüfung, indem ich einen Prototypen baute, der bei Seiler auch in Serie ging.
Neben Seiler und C.Bechstein, gewährte uns auch Yamaha die Vertriebsrechte.

1998 wurde die Filiale in Luxemburg gegründet, die in den damaligen Räumen von Stagemusic einzog, bis wir uns 2005 umzugsbedingt auf Trier als alleinigen Standort konzentrierten.

Großvater von Marcus Hübner

Im Jahr 2003 folgten dann die ersten eigenen M.HÜBNER-Klaviere in Zusammenarbeit mit der Klaviermanufaktur Wilh. Steinberg, für die ich heute noch als Berater tätig bin.

2005 bauten wir den ersten M.HÜBNER-Flügel, was zugleich den Beginn meiner Reisetätigkeit als Berater und Dozent nach Japan, Korea, China und die USA bedeutete.

2007 erhielten wir die erweiterten Alleinvertriebsrechte für Bechstein-Instrumente in Luxemburg. 2009 starteten wir mit unserer neuen Flügelmanufaktur in den eigens dafür umgebauten Werkstatträumen.

2016 wurde dann schließlich Steinway & Sons auf uns aufmerksam und bot uns die exklusiven Vertriebsrechte ihrer instrumente für die Regionen Luxembourg, Saarland und Trier an.

2021 wurde das Pianohaus in der Theodor-Heuss-Allee schließlich zum „Steinway & Sons Flagship-Store“ umgebaut.
Mittlerweile sind wir ein Team von 20 Mitarbeitenden.

~ Marcus Hübner


Das Pianohaus im Laufe der Jahre

1990 – 2000
2000 – 2006
2006 – 2014
2014 – Heute


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